Innovationsnetzwerk TecH2trans



Gründung ZIM-Innovations-Netzwerk TecH2trans
Paradigmenwechsel: Energie speichern statt verstreichen lassen
Die Energiewende schreitet in immer größeren Schritten voran. Neben der grünen Energieerzeugung sind aber auch die Speicherung, der Transport sowie die Umwandlung von erneuerbaren Energien für eine erfolgreiche Neuausrichtung wesentlich. Das Netzwerk „TecH2trans“ hat sich das Ziel gesetzt, genau diese Technologien weiterzuentwickeln, um neue Maßstäbe bei der Etablierung von grüner Energie zu setzen. Im Fokus steht hierbei der Wasserstoff, welcher viele positive Eigenschaften der Zukunft in sich vereint, jedoch noch einen technischen Rahmen braucht, um sein volles Potential zu entfalten.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Zeit drängt, klimaneutrale Lösungen für die Allgemeinheit zu etablieren. Umweltkatastrophen wie im Ahrtal oder die letzten Dürrejahre häufen sich und stellen den Klimawandel und folglich die Vermeidung von Treibhausgasen als eine Menschheitsaufgabe in den Vordergrund. Neben der klimatischen Notwendigkeit verdeutlicht nicht zuletzt auch der Krieg in der Ukraine, wie dringend der Umstieg auf die Nutzung erneuerbarer Energien ist, um zukünftig auch politisch unabhängig agieren zu können. Wichtig erscheint uns dabei, die heimatlichen Potenziale voll auszuschöpfen.
Ziele des Netzwerks
Mit der Vision einer nachhaltigen Gesellschaft wird der Ausbau regenerativer Energiequellen und der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft fokussiert. Im Rahmen dieser Umstellung ergeben sich vielfältige Entwicklungsaufgaben und Marktchancen für Unternehmen. Unterstützt werden die Entwicklungsprojekte im Rahmen vieler Förderprogramme durch Forschungseinrichtungen. Großes Interesse erfährt dabei in den letzten Jahren immer mehr Thematiken der Speicherung, Umwandlung und des Transports von Energie, welche für eine ganzheitliche Nutzung erneuerbarer Energien essenziell sind und den Schwerpunkt dieses Netzwerkes darstellen. Hier gilt es, Wasserstoff als zukünftigen Energieträger nicht nur zu etablieren, sondern auch sinnvoll in bestehende Infrastruktur zu integrieren. Denn gerade durch seine Power-to-X Produkte kann Wasserstoff vielseitigen Einsatz finden und dadurch erheblich zum Erfolg der Energiewende beitragen. Um jedoch das volle Potential von Wasserstofftechnologien auszuschöpfen, ist es sinnvoll Synergien zu anderen Technologien zu finden und zu nutzen. Als Beispiel sei hier die Wärmeintegration von Wasserstoffanlagen genannt, die Entwicklungen hin zu effizienteren Systemen und einer größeren Wertschöpfungstiefe von vielen Technologien ermöglicht.
Hierbei bietet das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die perfekten Rahmenbedingungen für dieses Vorhaben. Erneuerbare Energien sind großflächig verfügbar und eine große Bandbreite an unterschiedlichen Energiekonzepten ist bereits gut erprobt. Auf Initiative der APEX GROUP zusammen mit der TEPAC sollen starke Partner vor allem in Mecklenburg-Vorpommern vereint werden, um zusammen an der Vision einer nachhaltigen Welt zu arbeiten und gemeinsam an der Energiewende partizipieren zu können.
Wer kann mitmachen?
Mit dem geplanten ZIM-Netzwerk (an dem bis zu 15 KMU teilnehmen können), initiiert durch TEPAC als Netzwerkmanagement und erfahrener ZIM-Partner, sollen bestehende Projekte angeschoben und neue entwickelt werden, die für Unternehmen mit einer Quote von bis zu 55 % (incl. 5% Netzwerkbonus) vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert werden.  Antragsberechtigte sind KMUs (Richtlinien: Umsatz/Jahr: < 50 Mio €, Mitarbeiter: < 250). Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch! Die ergänzend tätigen Forschungseinrichtungen werden vollständig aus Förderprogrammen finanziert.
Vom Netzwerknutzen

Aus Erfahrung wissen wir, wie hilfreich Netzwerke bei der Entwicklung neuer Projekte sein können. Im Wesentlichen sind es die „kleinen und großen Unbekannten“, die ein Netzwerk ausmachen. Das heißt, dass erst durch ein reales Matching von Menschen, Unternehmen und Ideen ein proaktiver Austausch entsteht und so aus Schnittpunkten gemeinsame Schnittmengen entwickelt werden können. Lösungsmöglichkeiten aus den unterschiedlichen Disziplinen werden zusammengetragen, um aus Ideen marktfähige Produkte zu schaffen.
Netzwerkmanagement
TEPAC Technologie und Patent-Consulting ist professioneller Lieferant von fundierten Informationen für alle Bereiche der Technik, des gewerblichen Rechtschutzes, für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing. In einer Reihe von Förderprogrammen im Technologiebereich ist TEPAC seit 2009 bei Fördermittelgebern als autorisiertes Beratungsunternehmen gelistet. Damit können die Netzwerkmitglieder, die Förderanträge stellen wollen, von einem breiten Erfahrungsschatz profitieren. Denn die Berater wissen, dass neben der Kenntnis von Fördermöglichkeiten vor allem die professionelle Vor- und Aufbereitung der Projektideen für eine erfolgreiche Bewilligung entscheidend ist. Zum Thema „Additive Manufacturing“ hat TEPAC in 2021bereits erfolgreich das Netzwerk AM-Quality abgeschlossen, aus dem 15 förderfähige Projekte entwickelt wurden. Deshalb wird nun ein hochkarätiges Netzwerk im Bereich Wasserstoff initiiert, um an diesen Erfolg anzuknüpfen.

 
 
 
 
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